Frankreich erhöht Schutz von Whistleblowern

Ab 1. Januar 2018 gelten in Frankreich auf der Grundlage des Gesetzes zur Transparenz, zum Kampf gegen die Korruption und zur Modernisierung der Wirtschaft (sog. Loi Sapin II) neue Regeln zum Schutz von Whistleblowern. Unternehmen mit 50 oder mehr Beschäftigten, und damit auch die meisten deutschen Unternehmen in Frankreich, müssen bis Ende des Jahres ein Hinweisgebersystem eingeführt haben. Wird die Weiterleitung von Hinweisen behindert, drohen Strafen. Geschäftsführer deutscher Tochtergesellschaften in Frankreich sollten sich dieser Verantwortung bewusst sein. Für Unternehmen, die die Voraussetzungen des Loi Sapin II noch nicht erfüllen, wird es höchste Zeit, ein Compliance-System einzurichten und den Schutz von Whistleblowern zu institutionalisieren.

Bénédicte Querenet-Hahn kommentiert im Editorial der aktuellen Ausgabe des CB – Compliance-Berater [http://compliance.ruw.de/] die neuen Anforderungen:

http://online.ruw.de/suche/cb/Frankreich-erhoeht-Schutz-von-Whistleblowern–d2473def484c218a5b92cd91bcea34c6